Trennungsschmerz

Man denkt, die Welt geht unter. Man fühlt seelischen Schmerz, ist verzweifelt und ohne Zuversicht. Man fühlt sich verletzt und verlassen. Hoffnung? Fehlanzeige.

trennungsschmerzWer bei diesen Zeilen, weiß, wovon die Rede ist, hat ihn schon erlebt: den Trennungsschmerz. Dabei spielt es fast keine Rolle, ob man selbst die Trennung wollte und vollzog, oder ob man vom ehemaligen Partner vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Trennungsschmerz tut immer weh. Die Erinnerung an die schönen Zeiten, die man gemeinsam in der Vergangenheit erleben durfte und an die glücklichen Stunden der ungetrübten Liebe, verursacht auch demjenigen Schmerz, der – aus welchen Gründen auch immer – einen Schlussstrich gezogen hat. Wer ihn schon durchlebt hat, weiß aber auch, dass auch der schlimmste Trennungsschmerz im Lauf der Zeit schwächer wird, bis er eines Tages ganz weg ist. Zeit heilt Wunden – dieses Sprichwort gilt ganz besonders für seelische Wunden, zu denen der Trennungsschmerz zählt. Sobald man es schafft, sollte man sich selbst helfen, die heilende Wirkung der Zeit zu unterstützen. Ablenkung ist sehr hilfreich. Vielleicht gibt es eine berufliche Herausforderung, die es anzupacken gilt? Manche Menschen lenken sich ab, indem sie die Wohnung umgestalten, eine neue Sportart ausprobieren, oder zusammen mit Freunden viel unternehmen. Frauen verändern in solchen Zeiten gern ihr Äußeres. Eine neue Frisur, ein anderes Makeup und ein paar neue Klamotten bewirken oft Wunder. Man zeigt damit nämlich nicht nur der Welt, dass man sich nicht unterkriegen lässt, sondern vor allem auch sich selbst. Eine Veränderung der Lebenssituation bringt zunächst Unsicherheiten mit sich und je schneller man sich wieder sicher fühlt, desto leichter wird es ums Herz. Was man selbst dazu beitragen kann, sollte man tun, anstatt sich zu verkriechen und im Elend zu versinken. So hilft man dem Trennungsschmerz und sich selbst auf die Sprünge, bis es irgendwann gar nicht mehr weh tut.

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