Dirty Talk

Komm, wir reden über Sex … oder besser: Lass uns beim Sex reden? Beides am besten! Dirty Talk beschreibt zwar eher die Kommunikation während des Liebesspiels, sofern diese mit schmutzigen Wörtern gewürzt wird, aber ein Gespräch über Sex kann ja letztlich auch in der praktischen Umsetzung enden.

Sich ordinär auszudrücken, ist nicht immer ein Zeichen für mangelnde Erziehung. Manchmal ist es sogar angebracht, die Dinge beim Namen zu nennen und dabei das unfeinste Vokabular zu verwenden, das man sich denken kann. Es gibt übrigens einen markanten Unterschied zwischen Männern und Frauen in dieser Beziehung: Männer haben meistens weniger Hemmungen, sich zum Dirty Talk hinreißen zu lassen, als Frauen.

dirty talkWenn es dann aber doch eine tut, dann bekommen die männlichen Zuhörer rote Ohren und große Augen, denn die meisten Herren der Schöpfung sind für Dirty Talk äußerst empfänglich. Frauen, die sich trauen, werden es bestätigen können. Dirty Talk im rechten Moment eingesetzt, kann sogar den Verlauf des Liebesspiels beeinflussen. Mit ein paar deftigen Worten ist schon so mancher müde Mann munter geworden. Es kann aber auch das glatte Gegenteil eintreten – nämlich dann, wenn der Mann im sensiblen Moment „kurz davor“ alles brauchen kann, nur keine Ablenkung. Wenn es dann die Partnerin gut meint und so richtig schmutzig vom Leder zieht, kann es passieren, dass gar nichts mehr passiert.

Überhaupt sollte man sich vorher vorsichtig erkundigen, ob Dirty Talk gut ankommen könnte. Nicht jeder steht darauf, ganz im Gegenteil. Es könnte sonst passieren, dass man ein Erstauntes und irritiertes „Wie bitte?!“ erntet.